woops - … schon wieder Urlaub? Ja, da ich am Anfang des Jahres „nur“ einen 3 Wochen Kurzurlaub hatte, bleiben mir noch ein paar Tage, um nochmals auf Entdeckungstour zu gehen.

Und diesmal etwas anders als sonst, nämlich nicht auf vier Rädern sondern auf zwei Beinen (ich hoffe nicht auf allen vieren). Kurz - es geht zum Wandern (auf neudeutsch Trekking) nach Nepal.

Die höchstgelegene Region Innerasiens wird als das Dach der Welt bezeichnet. Nun ganz auf dem Dach bin ich nicht unterwegs, aber zumindest im Dachgeschoss.



und wie immer der Hinweis:


Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zu Schulungszwecken.


Arbeitstitel:

Star Trek(king) - nur nicht ganz so hoch

Vorwort

Vorwort

Wie schon im Anlauftext erkennbar, gibt es bei diesem Trip einige Unterschiede zu den vorangegangenen.

Ersten wechselt meine Reisebegleitung. Wenn in den vergangenen Jahren Matze an meiner Seite war, so wird sich jetzt mein alter Sportkamerad Wolfgang nebst Freundin Marion mit mir durch Nepals Bergwelt schlagen.

Zweitens sind wir in einer geführte Gruppe mit Guide und Trägern unterwegs.

Drittens können wir nicht auf motorbetriebene Fortbewegungsmittel zurückgreifen, sondern versuchen es per pedes. Na, mal sehen, was das wird.

Für die Spitzfindigen – nach Nepal selbst laufen wir natürlich nicht. Da wird auf Turbinengetriebenes gesetzt.

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Sonntag, 2. November 2014

31.10.14 Abu Dhabi – Frankfurt - Bitterfeld



Der Flug nach Abu Dhabi ohne Vorkommnisse, 2h Aufenthalt bis zum Weiterflug nach Frankfurt – soweit alles ohne Vorkommnisse.

In Frankfurt angekommen hatten wir 2h Zeit um unseren Zug zu erreichen, doch zuvor musste es durch die Passkontrolle zur Gepäckausgabe und durch den Zoll. 

Bei der Gepäckausgabe dauert es für gewöhnlich immer am längsten. Aber wie lange es diesmal dauern sollte, ahnten wir bis dato nicht.

Wir warteten und warteten bis ein Angestellter den Flughafens an uns herantrat und uns nach unseren Namen fragte, da einige Gepäckstücke wohl noch in Abu Dhabi liegen geblieben sein sollen. Wir waren nicht auf der Liste, also hoffnungsvolles Weiterwarten. Dann kam eine anderen aus uns zu und erzählte uns, dann keine weiteren Gepäckstücke mehr kämen und wir uns doch bei der Gepäckermittlung einfinden sollten. Natürlich standen dort schon einige Passagiere mit dem gleichen Problem. Als ich dann nach ca. einer dreiviertel Stunde dran war erzählte man mir, dass mein Gepäck noch in Kathamndu wäre (übrigens das meiner Mitreisenden teilweise auch -  deshalb waren wir auch nicht auf der ersten Liste) und es schnellstens nachgeliefert werden sollte. Naja war nicht zu ändern – dasPositive dabei war ich brauchte die schwere Tasche nicht tragen, sondern würde mir nach Hause gebracht.
Nun war leider die Zeit doch schon recht fortgeschritten und wir mussten schnellen Fusses zum Zug, sodass die Verabschiedung der Reisebegleiter recht kurz ausfiel. 

Die weitere Fahrt nach Hause verlief dann planmäßig.

30.10.14 Kathmandu – Abu Dhabi



Heute sollte Abflugtrag sein. Da aber unser Flug erst abends halb neun Kathmandu verlassen sollte, stand fast der ganze Tag zu freien Verfügung. 

Der Vormittag wurde zum Packen genutzt. Mittags ging dann jeder mehr oder weniger seiner Wege. Die einen gingen nochmal in die Stadt die anderen schafften es nur bis zum Pool.

Am Nachmittag traf sich einige noch in der Bäckerei in der Stadt.
Halb 6 kam dann der Shuttlebus zum Flughafen. Die 4km dauerten im feierabendlichen Stadtverkehr eine halbe Stunde.

Am Flughafen dann wieder warten. Die Sicherheitskontrollen waren schnelle durchlaufen – die Nepali nahmen diese auch nicht besonders gründlich vor. Dann warten. Da neaplische Durcheinander sollte uns auch noch am letzten Tag begleiten – keine Gateangabe, Boarding time variabel, Abflugzeit gab es zwar proforma, aber daran halten …hihi.

Dann kam in der Wartehalle irgendjemand rum um die Flugtickets zu kontrollieren und zu entwerten. 

Und dann irgendwann ging es los – durch das Gate in den Bus, der dann nach 100m wieder hielt, weil wir das Flugzeug bereits erreicht hatten …naja, jedenfalls starteten wir dann mit einer halben Stunde Verspätung.

29.10.14 Pashupatinath – Bodnath



Das Wetter wieder sonnig. Frühstück 8:00 Uhr.
Mit einem Shuttle Bus ging es dann zum Sightseeing zum größter Hindu- Tempel (Pashupatinath) und dann weiter zum größter Buddha Tempel (Bodnath) Kathmandus.

Mittageessen gab es dann in der Nähe des Buddha Tempels bevor wir gegen halb zwei zurückfuhren.

Der restliche Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde von den meisten zu einer weiteren Shoppingrunde in Thamel genutzt.

Abendessen in einem weiteren Steakhouse New Orleans.

Den restlichen Abend verbrachten wir der Reaggae Bar and Cafe bei Live Musik.














28.10.14 Lukla – Kathmandu



Heute morgen war zeitiges Aufstehen angesagt. Unser Flug nach Kathmandu sollte bereits 7:30Uhr stattfinden – zumindest nach Plan.
Das Wetter zeigte sich wohlwollend, zwar mit leichter Bewölkung aber zumindest mit Flugwetter – da hat sich das Gebetsmühlen drehen wohl doch ausgezahlt.

Zum Glück lag unser Hotel direkt am Airport Lukla. Dort verabschiedeten wir uns von unserer Servicecrew und checkten ein. Die Prozedur kannten wir ja schon – Gepäck wiegen, mit den kleinen Mogeleien, Sicherheitskontrolle und dann warten. Leider rechten die kleinen Mogleien diesmal nicht und wir mussten Übergepäck bezahlen. Das Gemeine war, dass nach dem Wiegen erst die Sicherheitskontrolle kam und einige ihre erbeuteten Himalayasouvniersteine abtreten mussten.

Es kamen zwar hin und wieder Maschinen an, aber leider nicht unsere.
Ca. 8:15 ging es dann recht schnell. Sam, unser Reiseleiter gab uns ein Zeichen und wir stürmten zum Flugzeug. Noch kurz warten bis die Neuankömmlinge aus der Maschine waren und dann rein – 10min später waren wir in der Luft. 

Nach ca. 30 min dann Landung in Kathmandu und das Gepäck war auch da. Es ist immer wieder erstaunlich, wie hier der Schichtwechsel funktioniert.
Im Hotel Malla erst noch kurz warten, dann ab auf die Zimmer und erst einmal Fellpflege.  

Den Nachmittag verbrachten wir beim Shopping in Thamel.
Abendessen dann im Steakhouse Rum Doodle.

27.10 14 Phakding – Lukla



7:30 Uhr Frühstück
Wetter sonnig mit leichter Bewölkung
Nach ca.2h erreichten wir Phakding. In der Lodge unserer ersten Übernachtung hielten wir inne für die obligatorische Einnahme des Mittagsmenues.
Dann nochmal 3 ½ h bis Lukla. Und wieder hieß es fleißig Gebetsmühlen drehen und um göttlichen Beistand für unseren morgigen Flug nach Kathmandu zu ersuchen. Natürlich war auch der Weg von Massentouristenströmen gezeichnet. Allerdings gab es auch einige ruhigere Wegabschnitte. Das hängt immer davon ab, von wo die Gruppen und Träger mit welchem Ziel losgehen und so ergibt sich dann der Berufsverkehr.

Die letzte Etappe ging dann fast ganz von alleine, selbst die 300 Hm kurz vorm Ziel. Im Hotel in Lukla angekommen, gab es noch eine kurze Besprechung zum Thema Trinkgelder für unsere Träger und Guides. Dann ging es erst einmal ab auf die Zimmer zum … Duschen. Aah welche Wohlttat – fließendes Wasser aus Wand und auch noch warm.
Zum Abendessen fanden wir uns alle, also die gesamte Expeditionsgruppe in der Gaststube ein. Das Essen und Trinken unserer Servicecrew ging an diesem Abend auf unsere Rechnung. Zudem wurden die Trinkgelder und einige nicht mehr benötigte Reisesachen übergeben. Meinereiner wurde dann auch noch spontan zu einer kurzen Ansprache genötigt – ha, Verschwörung.

Gegen halb 10 wollten wir das Nachtleben in Lukla unsicher machen und landeten in einem Irish Pub.  Die Musikzusammenstellung lag in Form eines ipads vor und jeder durfte sich mal als DJ versuchen. Trotzdem war hier klasse Stimmung.

Gegen halb 11 trotteten wir zurück zum Hotel auf einen Absacker.