woops - … schon wieder Urlaub? Ja, da ich am Anfang des Jahres „nur“ einen 3 Wochen Kurzurlaub hatte, bleiben mir noch ein paar Tage, um nochmals auf Entdeckungstour zu gehen.

Und diesmal etwas anders als sonst, nämlich nicht auf vier Rädern sondern auf zwei Beinen (ich hoffe nicht auf allen vieren). Kurz - es geht zum Wandern (auf neudeutsch Trekking) nach Nepal.

Die höchstgelegene Region Innerasiens wird als das Dach der Welt bezeichnet. Nun ganz auf dem Dach bin ich nicht unterwegs, aber zumindest im Dachgeschoss.



und wie immer der Hinweis:


Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zu Schulungszwecken.


Arbeitstitel:

Star Trek(king) - nur nicht ganz so hoch

Vorwort

Vorwort

Wie schon im Anlauftext erkennbar, gibt es bei diesem Trip einige Unterschiede zu den vorangegangenen.

Ersten wechselt meine Reisebegleitung. Wenn in den vergangenen Jahren Matze an meiner Seite war, so wird sich jetzt mein alter Sportkamerad Wolfgang nebst Freundin Marion mit mir durch Nepals Bergwelt schlagen.

Zweitens sind wir in einer geführte Gruppe mit Guide und Trägern unterwegs.

Drittens können wir nicht auf motorbetriebene Fortbewegungsmittel zurückgreifen, sondern versuchen es per pedes. Na, mal sehen, was das wird.

Für die Spitzfindigen – nach Nepal selbst laufen wir natürlich nicht. Da wird auf Turbinengetriebenes gesetzt.

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Sonntag, 7. September 2014

06.09.14 Vorbereitung - Zugspitze



So ganz unvorbereitet wollten wir jetzt auch nicht nach Nepal aufbrechen, und so sollte eine Tour zur Zugspitze für eine Trainingsrunde sorgen. Die gestrige Fahrt hierher bedarf keiner detailreichen Beschreibung – 10Uhr los, kurze Mittagspause, rund 5 1/2h Fahrt mit dem Ziel Lermoos in Österreich.

9:16 Uhr ging es heute mit dem Bus von Lermoos nach Ehrwald zur Almbahn (2,80€/P).

Das Wetter war erst recht wolkig, lockerte dann aber auf.

Unser Aufstieg sollte gleich von unten losgehen - ja nee, nicht erst ein Stück mit der Seilbahn – wenn, dann richtig. 



Der Weg nach oben begann schon recht steil, jedenfalls nach meiner Einschätzung als Flachlandbewohner. Unterwegs wurde es dann flacher und wieder steiler, dann wieder abwärts und wieder bergauf auf teilweise recht matschig, rutschigen Wegen. 


Nach gut 2½ h erreichten wir die Grenze nach Deutschland – ein simpler Zaun und ein Tor und ... schwups waren wir wieder in Good Old Germany. Durch das sich anschließende Tal ging es noch recht entspannt, doch ab der Baude wurde es happig. Von da aus ging es stetig bergauf und auch die Wanderfreunde nahmen merklich zu.






Nach gut  5½ h erreichten wir das Zugspitzblatt. Eigentlich wollten wir bis ganz oben laufen, doch leider lief uns die Zeit etwas davon, da die letzte Seilbahn von der Zugspitze ins Tal 16:40 Uhr ging. Und rund 350 Höhenmeter in knapp 1½ h war uns etwas zu hastig. Tja, hätten wir doch das erste Stück (ca. 200 Hm) mit der Seilbahn fahren sollen. Na egal, sind wir halt das letzte Stück mit der Bahn (7€/P) nach oben gegondelt (wir waren übrigens nicht die einzigen, die diese Abkürzung in Anspruch nahmen). So hatten wir noch etwas Zeit, der Aussicht zu frönen und ein isotonisches Kaltgetränk zu uns zu nehmen. Oben war es dann natürlich auch an Touris wesentlich voller – oh Schreck, hatte ich so gar nicht erwartet ;) 






Das Wetter hielt die ganze Zeit – mal sonnig, mal wolkig, zwischendurch auch ein paar vernachlässigbare Regentropfen. Nur jetzt fing es an, sich zu zuziehen, aber egal, wir hatten unser Programm soweit durch. 

Mit der vorletzten Bahn ging es dann wieder ins Tal nach Ehrwald  (26,50€/P), dort ab in den Bus (2,80€/P) – und bekamen eine unfreiwillige dreifachTour durch das Nest bevor wir in Lermoos unser Ziel erreichten.

Zwar haben wir es nicht ganz per pedes nach oben geschafft, aber die Generalprobe soweit ganz gut überstanden.