woops - … schon wieder Urlaub? Ja, da ich am Anfang des Jahres „nur“ einen 3 Wochen Kurzurlaub hatte, bleiben mir noch ein paar Tage, um nochmals auf Entdeckungstour zu gehen.

Und diesmal etwas anders als sonst, nämlich nicht auf vier Rädern sondern auf zwei Beinen (ich hoffe nicht auf allen vieren). Kurz - es geht zum Wandern (auf neudeutsch Trekking) nach Nepal.

Die höchstgelegene Region Innerasiens wird als das Dach der Welt bezeichnet. Nun ganz auf dem Dach bin ich nicht unterwegs, aber zumindest im Dachgeschoss.



und wie immer der Hinweis:


Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zu Schulungszwecken.


Arbeitstitel:

Star Trek(king) - nur nicht ganz so hoch

Vorwort

Vorwort

Wie schon im Anlauftext erkennbar, gibt es bei diesem Trip einige Unterschiede zu den vorangegangenen.

Ersten wechselt meine Reisebegleitung. Wenn in den vergangenen Jahren Matze an meiner Seite war, so wird sich jetzt mein alter Sportkamerad Wolfgang nebst Freundin Marion mit mir durch Nepals Bergwelt schlagen.

Zweitens sind wir in einer geführte Gruppe mit Guide und Trägern unterwegs.

Drittens können wir nicht auf motorbetriebene Fortbewegungsmittel zurückgreifen, sondern versuchen es per pedes. Na, mal sehen, was das wird.

Für die Spitzfindigen – nach Nepal selbst laufen wir natürlich nicht. Da wird auf Turbinengetriebenes gesetzt.

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Freitag, 17. Oktober 2014

15.10.14 Phakding – Namche Bazar


Um 8Uhr ging es los. Das Wetter hatte sich zum Glück nicht an unsere gestrigen Regenbefürchtungen gehalten, sondern überraschte und heute morgen mit Sonne und strahlend blauem Himmel.
Das erste Stück ging relativ Höhenneutral lang hin. Zwischendurch öfters mal eine Zwangspause wegen Stau. Der Weg nach Namche ist hier wie bei uns die Autobahn zur Rushour – laufen, stehen, langsam weiter und so weiter.
Nach gut 3h dann einen Mittagspause von knapp 1 ¼ h. Dann weiter und nach einer Weile erreichten wir die Hillary- Brücke – eine Hängebrücke benannt nach, wie wir alle wissen Sir Edmund Hillary, dem Erstbesteiger des Mt. Everest (natürlich zusammen mit Norgay Tenzing).
Während man bis hierhin mal hoch mal runter lief, ging es ab der Hillary Brücke nur noch steil bergauf. Zwischendurch mal wieder ein Checkpoint (für das Everest Gebiet benötigt man eine Zugangsberechtigung), wo wir eine kurze Pause einlegten und dann wieder weiter bergauf. Nach gut 2 ½ h erreichten wir Namche Bazar. Aber unsere Unterkunft lag noch eine gute 15h weiter oben auf dem Berg. Das war eigentlich das schlimmste Stück an diesem Tag – am Ziel zu sein und doch nicht. Es war mittlerweile 15Uhr und mit knapp 6h Gehtzeit lagen wir in der Norm. 16Uhr noch ein kleiner Rundgang durch das Dorf mit Kaffeepause in der Bäckerei. Danach war der Rest des Nachmittags zur freien Verfügung – z.B. mit Shopping in den zahlreichen kleinen Geschäften. Den Abend verbrachten wir, wie gehabt, in der Gaststube.
Zum Abendessen gab diesmal Yak- Steak. Naja, war dann doch nicht so mein Fall - ziemlich zerrig. Wir hatten uns eh gewundert hier oben Fleisch zu bekommen, aber wahrscheinlich war das Vieh vor der Tür zusammengebrochen und so gleich in der Pfanne gelandet.
Apropos oben: Höhe ca. 3500m ü.NN. 








 

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