Der
Etihad-Flug von Frankfurt nach Abu Dhabi verlief ereignislos. Das
Entertainmentangebot der 777 war auf dem aktuellen Stand. Nur die
Sitzplatzwahl des Reiseveranstalters war diskussionswürdig –
Mittelplatz, na super – links und rechts Störfaktoren. Flugzeit
gute 6h.
Der
Flughafen von Abu-Dhabi sieht zur Zeit nach Großbaustelle aus und
wir wurden mit dem Bus vom Rollfeld transportiert. Demzufolge
verzögerte sich der Transferdurchlauf etwas, aber soweit alles im
grünen Bereich – Aufenthalt 3h.
Auf
dem Weiterflug mit einem A320 nach Kathmandu das gleiche Thema, wie
auf dem Flug zuvor. Wieder ein Sitzplatz in der Mitte. Der Heizkasten
unter dem Sitz verringerte zudem die Beinfreiheit, wahrscheinlich
schon als Yogavorübung gedacht, die Spazierhölzer hinter dem Kopf
zu parken. Und... die beste Aussicht auf den Himalaya hat man beim
Anflug auf der linken Seite und ich saß ...natürlich auf der
rechten....hmpf.
Nach
der Landung hieß es Visum beantragen - 34€ für ein 30Tage Visum.
Die Schlangen vor den Schaltern bewegten sich ein einem Tempo … da
ist jede Kontinentalverschiebung schneller, ist halt noch alles
Handarbeit hier. Und wozu die Hast – Eile ist hier ein Fremdwort.
Vor
dem Flughafen fand sich dann auch unsere Reisegruppe mit unserem
Guide für die nächsten 3 Wochen zusammen. Wir hatten ja schon auf
dem Flug spekuliert, wer denn unsere Weggenossen seien.
Auf
dem Weg zum Hotel Malla im Stadtzentrum mit einem Kleinbus war die
anfängliche Gelassenheit der Nepali dahin. Ein Verkehrswuhling vom
Feinsten. Da wurde gedrängelt und geschnitten, Fußgänger, Autos,
Busse Fahrräder und Mopeds wuselten auf der Straße herum und
gelegentlich lag auch noch ein Hund Straße, den das Ganze überhaupt
nicht tangierte – er hatte die richtig Mentalität.
Ach
ja... und Hupen ist ein Kommunikationsmittel und gehört zu guten Ton
– je lauter und ausdauernder, um so besser. Erinnert mich ganz
stark an Brasilien, die können das genauso.
Zu
den Straßen kann ich nur sagen: Die Löcher sind so dicht an dicht,
dass die Fahrbahn schon wieder ansatzweise eben war.
Auf
Kreuzungen ging dann kurze Zeit gar nichts mehr. Eine Ampel war zwar
da, aber nicht in Betrieb. Also regelten Polizisten das
Verkehrsgeschehen, aber auch irgendwie nicht. Einer stand auf einem
Podest mitten auf der Kreuzung und fuchtelt mehr oder weniger
motiviert herum. Seine Kollegen zu Fuße des Treppchens schauten ihm
sehr aufmerksam gelangweilt zu. Soweit so gut, nur fuhren die
Fahrzeuge irgendwie, nur nicht erkennbar zum Takt. Vielleicht war es
ja gar kein Polizist sonder ein arbeitsloser Dirigent bei einer ABM.
Wie auch immer irgendwann ging es weiter und wir erreichten das
Hotel.
Nachdem
die Zimmer bezogen wurden, ging es noch eine größere Runde um den
Block m Stadtteil Thamel zum Abendessen unter Führung unseres Guide.
Das Essen war gut und preiswert. Hier erlebten wir noch eine weitere
Besonderheit. Katmandu hat täglich bis zu mehreren Stunden
Stromausfall, der mit Notstromaggregaten überbrückt wird.
Auf
dem Rückweg schlenderten wir noch durch ein paar Einkaufsstraßen –
nennen wir sie mal so – hindurch. An einer Wechselstube war dann auch erst einmal Geld tauschen angesagt (Kurs 1€ =121NPR)
Nach
dem ersten Eindruck muss ich sagen, dass Kathmandu eine recht
dreckige und laute Stadt ist. Vor allem die Luftverschmutzung
entlockt dem wohlgesinnten Touristen nach kurzer Zeit ein Kratzen im
Hals.
Positiv:
man kann auch noch nächtens auf die Strasse.
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