woops - … schon wieder Urlaub? Ja, da ich am Anfang des Jahres „nur“ einen 3 Wochen Kurzurlaub hatte, bleiben mir noch ein paar Tage, um nochmals auf Entdeckungstour zu gehen.

Und diesmal etwas anders als sonst, nämlich nicht auf vier Rädern sondern auf zwei Beinen (ich hoffe nicht auf allen vieren). Kurz - es geht zum Wandern (auf neudeutsch Trekking) nach Nepal.

Die höchstgelegene Region Innerasiens wird als das Dach der Welt bezeichnet. Nun ganz auf dem Dach bin ich nicht unterwegs, aber zumindest im Dachgeschoss.



und wie immer der Hinweis:


Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zu Schulungszwecken.


Arbeitstitel:

Star Trek(king) - nur nicht ganz so hoch

Vorwort

Vorwort

Wie schon im Anlauftext erkennbar, gibt es bei diesem Trip einige Unterschiede zu den vorangegangenen.

Ersten wechselt meine Reisebegleitung. Wenn in den vergangenen Jahren Matze an meiner Seite war, so wird sich jetzt mein alter Sportkamerad Wolfgang nebst Freundin Marion mit mir durch Nepals Bergwelt schlagen.

Zweitens sind wir in einer geführte Gruppe mit Guide und Trägern unterwegs.

Drittens können wir nicht auf motorbetriebene Fortbewegungsmittel zurückgreifen, sondern versuchen es per pedes. Na, mal sehen, was das wird.

Für die Spitzfindigen – nach Nepal selbst laufen wir natürlich nicht. Da wird auf Turbinengetriebenes gesetzt.

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Montag, 16. März 2015

Tipps



Und hier noch ein paar Hinweise.

Geld: 

Geld kann man per Kreditkarte an gängigen Automaten ziehen. Aber nicht alle funktionieren auf Anhieb. Ich hatte erst am dritten ATM Glück. Also am besten schon etwas Bargeld mitnehmen und in einer der Wechselstuben tauschen, die es in Thamel zu Haufe gibt.

In den Bergen sieht es mit ATM´s dürftig aus. Lediglich in Namche Bazar gab es noch ein, zwei Automaten. Hier soll man sein Bargelddefizite ausgleichen - sofern die Kreditkarte funktioniert ;)


Essen:

Kathmandu hat eine durchaus attraktive Kneipenszene.  Die Herausforderung ist nur die Lokale zu finden. Meist sind sie in einer kleinen Nebengasse, durch einen kleinen Zugang, die Treppe hinauf in der zweiten Etage oder gar auf dem Dachgeschoss versteckt. 

In den Bergen (bezogen auf Everest Gebiet) gibt es entlang der Wanderwege immer wieder kleine Lokale. Meist wird vegetarisches Essen angeboten, aber auch fleischiges. Nur sollte man mit dem Fleisch in den höheren Berglagen etwas vorsichtig sein, da dies mitunter tagelang zu Fuß transportiert wird, ungekühlt natürlich. Und die Zubereitung, im allgemeinen Huhn, sich von der europäisch deutsch Vorstellung etwas unterscheidet. Wir hatten die bildliche Vorstellung eines zerbombten Huhns – Hühnerstall auf, Handgranate rein und was dann herausgeflogen kam fand man auf dem Teller. Eine sicherlich etwas übertrieben Beschreibung, aber aufgrund der knöchernen und knorpligen Überreste durchaus angebracht.
So wird man freiwillig zu Vegetarier, was nicht unbedingt schlecht sein muss, da es hier echt leckere Gericht gibt, allen voran die Suppen, die sich besonders gut für die Mittagspausen eignen, wenn man sich den Magen nicht so vollhauen möchte. 

Ansonsten kann man in den Lodgen und Kiosken unterwegs so ziemlich alles an Genussmittel erwerben, wie Süssigkeiten, Cola oder auch Bier.


Strom und Internet:

In Kathmandu ist Strom in den besseren Hotels vorhanden, auch wenn mindestens einmal täglich für mehrere Stunden der Strom ausfällt – Stichwort: Notstromer.
Internet ist in den Hotels meist aufpreispflichtig, in einigen Cafes dagegen frei.

In den Bergen ist Strom dagegen Luxus und die Lodgebetreiber lassen sich das Aufladen von Kameras, Handy und Laptop gut bezahlen.  Internet ist in den meisten Lodgen – natürlich auch gegen Bares –vorhanden,  zwar recht langsam, aber zum Absetzen einer E-Mail reicht es allemal (das soll jetzt keine Beschwerde sein).   
Mit den Höhenmetern steigen natürlich auch die Preise.


Ausrüstung: 

Zum Thema Ausrüstung und Bekleidung möchte ich nicht erörtern, da hier der Trekker weiß, was gebraucht wird und seitens der Veranstalter diverse Vorgaben, Hinweise und Empfehlungen gemacht werden.   

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