Und hier noch ein paar Hinweise.
Geld:
Geld kann man per Kreditkarte an gängigen Automaten
ziehen. Aber nicht alle funktionieren auf Anhieb. Ich hatte erst am dritten ATM
Glück. Also am besten schon etwas Bargeld mitnehmen und in einer der
Wechselstuben tauschen, die es in Thamel zu Haufe gibt.
In den Bergen sieht es mit ATM´s dürftig aus. Lediglich in
Namche Bazar gab es noch ein, zwei Automaten. Hier soll man sein Bargelddefizite
ausgleichen - sofern die Kreditkarte funktioniert ;)
Essen:
Kathmandu hat eine durchaus attraktive Kneipenszene. Die Herausforderung ist nur die Lokale zu
finden. Meist sind sie in einer kleinen Nebengasse, durch einen kleinen Zugang,
die Treppe hinauf in der zweiten Etage oder gar auf dem Dachgeschoss versteckt.
In den Bergen (bezogen auf Everest Gebiet) gibt es entlang
der Wanderwege immer wieder kleine Lokale. Meist wird vegetarisches Essen
angeboten, aber auch fleischiges. Nur sollte man mit dem Fleisch in den höheren
Berglagen etwas vorsichtig sein, da dies mitunter tagelang zu Fuß transportiert
wird, ungekühlt natürlich. Und die Zubereitung, im allgemeinen Huhn, sich von
der europäisch deutsch Vorstellung etwas unterscheidet. Wir hatten die
bildliche Vorstellung eines zerbombten Huhns – Hühnerstall auf, Handgranate
rein und was dann herausgeflogen kam fand man auf dem Teller. Eine sicherlich
etwas übertrieben Beschreibung, aber aufgrund der knöchernen und knorpligen Überreste
durchaus angebracht.
So wird man freiwillig zu Vegetarier, was nicht unbedingt
schlecht sein muss, da es hier echt leckere Gericht gibt, allen voran die
Suppen, die sich besonders gut für die Mittagspausen eignen, wenn man sich den
Magen nicht so vollhauen möchte.
Ansonsten kann man in den Lodgen und Kiosken unterwegs so
ziemlich alles an Genussmittel erwerben, wie Süssigkeiten, Cola oder auch Bier.
Strom und Internet:
In Kathmandu ist Strom in den besseren Hotels vorhanden,
auch wenn mindestens einmal täglich für mehrere Stunden der Strom ausfällt –
Stichwort: Notstromer.
Internet ist in den Hotels meist aufpreispflichtig, in
einigen Cafes dagegen frei.
In den Bergen ist Strom dagegen Luxus und die Lodgebetreiber
lassen sich das Aufladen von Kameras, Handy und Laptop gut bezahlen. Internet ist in den meisten Lodgen – natürlich
auch gegen Bares –vorhanden, zwar recht
langsam, aber zum Absetzen einer E-Mail reicht es allemal (das soll jetzt keine
Beschwerde sein).
Mit den Höhenmetern steigen natürlich auch die Preise.
Ausrüstung:
Zum Thema Ausrüstung und Bekleidung möchte ich nicht
erörtern, da hier der Trekker weiß, was gebraucht wird und seitens der
Veranstalter diverse Vorgaben, Hinweise und Empfehlungen gemacht werden.
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